Unser Weihnachtsprojekt

Geändert am: 15.01.2018

Unser Weihnachtsprojekt

Am 8. Dezember waren wir im Ballett „Der Nussknacker“. Es wurde die Geschichte vom Mäusekönig und dem Nussknacker nach E.T.A. Hoffmann mit der „Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens mit Ebenizer Scrooge verwoben. Das hat uns sehr gefallen.

Frau Dr. Grit Wendelberger war mit uns im Ballett. Sie hat in dem Weihnachtsprojekt die Geschichten wieder aufgegriffen und mit uns neu „geschrieben“.

Zur Begrüßung gab es für jeden ein kleines Geschenk von der Zuckerfee. Nach einer kurzen Einführung ging es ans Werk.

Wir sammelten in einem Malspiel viele Ideen, was in unseren Geschichten vorkommen könnte. Natürlich war da der Nussknacker, der Kamin von Scrooge, Nüsse, Geschenke, Geister, Teufel und, und , und…. Es gab aber auch Autos, Häschen und andere „verrückte“ Sachen.

Dann gestalteten wir Papier für die Außenseiten unseres Theaters, einem Schuhkarton.

Ein Papier war in Rottönen gehalten, ein zweites in Blau und ein drittes in Gelb. Mit Hilfe von Pinsel, Walze, Spachtel, Gabel und vielen anderen Werkzeugen entstanden die tollsten Muster.

Die Seitenwände des Theaters wurden mit diesen Papieren und Geschenkpapier beklebt und Figuren und Requisiten hergestellt.

Am dritten Tag schrieben wir unsere Geschichten zum Nussknacker und stellten sie in unseren Klassen vor. Sie waren sehr kreativ und fantasievoll. Hier eine kleine Kostprobe:

 

Der Nussknacker einmal anders

Es war einmal vor langer Zeit ein Mann, der hieß Scrooge und er war ein Geizkragen. Er war so böse, dass er sogar an Weihnachten die Menschen dazu brachte, ihre Schulden zu bezahlen. Und er hasste Weihnachten.

Eines Tages ging er in sein haus und er zog seinen Schlafanzug an. Danach ging er zu seinem Tresor und schloss sein Notizbuch ein.

Er ging zum Kamin und machte ihn an.

Es klopfte an der Tür und Scrooge machte auf und es kam ein weißes Etwas durch die Tür geflogen. Das war ein Geist. Der Geist sagte: „Ich werde mich an dir rächen.“

Scrooge rannte raus und schrie: „Ich bessere mich!“

Aber es kam niemand. Er rannte einfach weiter, weiter und weiter, bis er über eine Wurzel fiel und er bemerkte, dass er im Wald war. Er richtete sich auf und sah eine wunderschöne Fee. Sie saß auf einem Schlitten, denn als Scrooge hingefallen war, hatte es angefangen zu schneien.

Er ging zur Fee und fragte nach Hilfe. Die Fee sagte: „Wenn du mich über den Berg ziehst, helfe ich.“ Und Scrooge tat es und die Fee fragte. Und Scrooge erzählte ihr die Geschichte. Die Fee unterbrach ihn. „Wir sind da, siehst du. Da sind meine Sachen und da vorn ist deine Hilfe.“

Aber dort stand niemand, dort lag bloß ein blaues Geschenk mit einer grünen Schleife.

Er bedankte sich bei der Fee. Er ging wieder nach Hause, wo der Geist immer noch sein Unwesen trieb.

Scrooge ging zu seinem Safeund setzte sich daneben und packte das Geschenk aus. In dem Paket war ein Säckchen und in dem Säckchen ganz viel Zauberstaub, mit dem Scrooge denGeist besiegen konnte. Und er sagte: „Ab heute liebe ich Weihnachten!“

Und so war es auch. Und der Geist ging durchs Fenster, ohne dass Scrooge den Zauberstaub benutzen musste.

Er tat ab diesem Moment nur Gutes.

Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er noch heute.

                                                                                                                                               Jenna und Valentin

 

Anmerkung von Minh:

Ich fand toll, dass Grit bei uns war.

Dann fand ich super, dass wir am Anfang  malen konnten, was uns beim Nussknacker gefallen hat. Die gebastelten Schuhkartons wurden toll.  

Die Geschichten, die wir selbst schreiben durften, wurden sehr schön.

Wir haben kleine Geschenke bekommen. Die Zuckerfiguren waren lecker.

 

Wir danken Fr. Dr. Grit Wendelberger und der Stadt Halle, die durch ihre großzügige Förderung dieses Projekt möglich gemacht hat.

 

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